Tja, mal wieder das gute Eiweiß-Thema. Auf "normalem" veganem Weg, ist das eigentlich kein Problem. Vor allem Tofu, Sojaschnetzel und Seitan sind hier die größten Lieferanten.
Aber was ist, wenn man aus welchen Gründen auch immer auf Soja und Gluten verzichten möchte/muss?
Was bleibt dann noch übrig?
Gut, insgesamt wären da noch Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, glutenfreies Getreide.
Aber was, wenn das ganze nun auch noch Kohlenhydratarm sein soll? Für das albekannte Low-Carb-Dinner? Die meisten Veggie-Bratlinge haben ja immer irgendeine Getreidesorte oder Bohnen als Basis...
Schon seit längerem habe ich Erbsenproteinpulver zu Hause. Ist relativ günstig und schmeckt zu herzhaften Sachen super. Ich hab es von myprotein.com/de > Klick. Auch noch dabei ist Hanfproteinpulver (von Govinda aus dem Bioladen). Auch das schmeckt herzhaft zubereitet toll - sogar noch besser als das Erbsenprotein (auf die herzhafte Zubereitung bezogen). Da stellte sich mir die Frage...
Kann man aus Proteinpulver einen Burger machen?
Oh ja! Zusammen mit wundersamen Leinsamen!
Damit geht ja irgendwie alles...
Genaue Mengenangaben hab ich leider nicht, da ich mir immer kleine Portionen mache, aber es ist denkbar einfach - mit etwas "Gefühl" kriegt das absolut jeder hin:
1. Geschrotete Leinsamen mit etwas Wasser aufquellen lassen (Mikrowelle für ungeduldige...)
2. Proteinpulver hinzufügen
3. Würzen, umrühren, ggf. etwas Wasser hinzufügen und FERTIG!
Zum Würzen nehme ich folgendes: Hefeflocken, Rauchsalz, Cayennepfeffer... und je nachdem - Curry, Kreuzkümmel, Zwiebelpulver... Abhängig vom Gericht, wozu es später passen soll.
Auch gehackte Zwiebeln kann man da super mit reinmischen.
Von der Relation Leinsamen zu Proteinpulver würde ich schätzen (ungequollen) ca. 1:2 bis 2:3.
Dann kleine Bällchen/Fladen/große Burger - wie man gerade Lust hat - formen, in die Pfanne, und beidseitig braten.
Wirklich einfach!
Außen sind sie dann schön kross, innen je nachdem wie dick sie und ungeduldig ich bin, auch mal noch leicht weich, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch! Sie eignen sich super als Sattmacher-Gimmick für Salate, Gemüsepfannen etc. Als "normalen" Burger mit Brötchen & Co. kann man sie sicher auch verwenden.
Super praktisch, um den Eiweißhaushalt ein wenig zu pushen... :)
...
Die Dinger gab es bei mir in der lezten Woche fast jeden Tag... :)
Enjoy!
das Essen, die Rezepte, das Leben, die Gedanken, der Körper, die Erlebnisse...
... einer Neu-Veganerin.
Posts mit dem Label Low Carb werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Low Carb werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 20. Februar 2012
Montag, 23. Januar 2012
Das Eiweiß-Abendbrot
Über eine kleine Fernsehreportage hab ich letztens von diesem Eiweiß-Abendbrot von Dr. Pape (Schlank im Schlaf Diät...) gehört. Eiweiß-Brot...jaja, garantiert NICHT vegan. Dann einmal gegoogelt - und tatsächlich...ohne Ei, ohne Molke & co. - vegan. Und dann auch wirklich mit hohem Eiweißgehalt:
26% Eiweiß, 10% Fett, 7% Kohlenhydrate und sogar 10% Ballaststoffe!
Gut - für die glutenfreie Ernährung garantiert nicht gedacht (was ja einige von Euch momentan sehr interessiert), aber mich persönlich stört das nicht. ;)
Hier könnt ihr auch sehen, wo es das in eurer Nähe gibt.
Es gibt´s als 400g Laib für 2,99 €. Natürlich kein Schnäppchen, dafür aber mal etwas Besonderes.
So sieht es aus. Eben wie ein Brot. Huh!
Und der Geschmack?
Richtig lecker! Wie normales Mischkornbrot! Schön "fluffig", auf keinste Art und Weise zäh oder merkwürdig - einfach ein leckeres, tolles Stück Brot!
Da ich für "mein Programm" den Tipp "ca. 3mal die Woche entweder morgens oder abends auf KH zu verzichten" auch wirklich so umsetze, ist das Brot natürlich klasse.
Generell für alle, die ab und an ein wenig Low Carb - High Protein essen möchten.
Von der Schlank-im-Schlaf-Diät an sich halte ich allerdings nicht viel.
Das Propagieren, mit weißem Brötchen und einer dicken Schicht Butter o. Nutella zum Frühstück, zum Mittag allem möglichen (gerne auch fette Bratwurst mit Pommes), und dann eben Abends nur mit Eiweiß ("tolles proteinreichen Hühnchen") abzunehmen...für "uns" sicher nichts.
Das einzige, was an dem Programm Sinn macht, ist auf den Insulinspiegel zu achten und ihn nicht ständig mit KH-reichen, Insulin-reizenden Knabbereien hochzupushen. Also auch wirklich mal 4-5 Stunden zwischen den Mahlzeiten zu lassen. Außer man "stirbt" vor Hunger - dann vll. ein paar Nüsschen oder Sojaknabberzeugs.
Diese Insulin-Theorie, dass der Körper - überflutet mit Insulin - in dieser Zeit kein Fett abbauen kann, macht sicher Sinn. Im Laufe des Studiums werde ich dem natürlich noch weiter auf den Grund gehen! ;)
Aber natürlich sollte man nicht auf KH generell verzichten. Also Vollkornprodukte, Obst, Gemüse in ausreichendem Maße zu sich nehmen. Sonst kommt die schlechte Laune, Antriebslosigkeit, abbauende Konzentrationsfähigkeit und die Heißhungerattacken... Jaja...
Und zum Abschluss noch ein kleiner Einblick in mein gestriges Food-Highlight: Shirataki-Nudeln mit einer Mangold-Kokos-Sauce. Mmmmmmhhh...
Zufällig auch Low Carb - sogar Low Cal...
Diese Nudeln sind schon ganz witzig, aber für den Preis (ca. 1,70 - 2 € pro 1-2 Portionen) gönn ich sie mir dann doch echt selten. Gibt´s in Asia-Läden.
26% Eiweiß, 10% Fett, 7% Kohlenhydrate und sogar 10% Ballaststoffe!
Gut - für die glutenfreie Ernährung garantiert nicht gedacht (was ja einige von Euch momentan sehr interessiert), aber mich persönlich stört das nicht. ;)
Hier könnt ihr auch sehen, wo es das in eurer Nähe gibt.
Es gibt´s als 400g Laib für 2,99 €. Natürlich kein Schnäppchen, dafür aber mal etwas Besonderes.
So sieht es aus. Eben wie ein Brot. Huh!
Und der Geschmack?
Richtig lecker! Wie normales Mischkornbrot! Schön "fluffig", auf keinste Art und Weise zäh oder merkwürdig - einfach ein leckeres, tolles Stück Brot!
Da ich für "mein Programm" den Tipp "ca. 3mal die Woche entweder morgens oder abends auf KH zu verzichten" auch wirklich so umsetze, ist das Brot natürlich klasse.
Generell für alle, die ab und an ein wenig Low Carb - High Protein essen möchten.
Von der Schlank-im-Schlaf-Diät an sich halte ich allerdings nicht viel.
Das Propagieren, mit weißem Brötchen und einer dicken Schicht Butter o. Nutella zum Frühstück, zum Mittag allem möglichen (gerne auch fette Bratwurst mit Pommes), und dann eben Abends nur mit Eiweiß ("tolles proteinreichen Hühnchen") abzunehmen...für "uns" sicher nichts.
Das einzige, was an dem Programm Sinn macht, ist auf den Insulinspiegel zu achten und ihn nicht ständig mit KH-reichen, Insulin-reizenden Knabbereien hochzupushen. Also auch wirklich mal 4-5 Stunden zwischen den Mahlzeiten zu lassen. Außer man "stirbt" vor Hunger - dann vll. ein paar Nüsschen oder Sojaknabberzeugs.
Diese Insulin-Theorie, dass der Körper - überflutet mit Insulin - in dieser Zeit kein Fett abbauen kann, macht sicher Sinn. Im Laufe des Studiums werde ich dem natürlich noch weiter auf den Grund gehen! ;)
Aber natürlich sollte man nicht auf KH generell verzichten. Also Vollkornprodukte, Obst, Gemüse in ausreichendem Maße zu sich nehmen. Sonst kommt die schlechte Laune, Antriebslosigkeit, abbauende Konzentrationsfähigkeit und die Heißhungerattacken... Jaja...
Und zum Abschluss noch ein kleiner Einblick in mein gestriges Food-Highlight: Shirataki-Nudeln mit einer Mangold-Kokos-Sauce. Mmmmmmhhh...
Zufällig auch Low Carb - sogar Low Cal...
Diese Nudeln sind schon ganz witzig, aber für den Preis (ca. 1,70 - 2 € pro 1-2 Portionen) gönn ich sie mir dann doch echt selten. Gibt´s in Asia-Läden.
Abonnieren
Posts (Atom)





