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Mittwoch, 22. Februar 2012

Sweet White Bean Breakfast

Last week, I fell in love with white beans!

Ganz ehrlich, vorher hab ich mir noch NIE weiße Bohnen gekocht. Gut, generell hab ich sehr selten Bohnen gekocht. Aber diese kleinen, putzigen Dinger haben´s geschmacklich echt in sich!
Natürlich stehen sie für diverse herzhafte Gerichte, Gemüsepfannen, Salate, Eintöpfe etc...
Aber durch ihren zarten, leicht nussigen Geschmack sind sie auch richtig klasse als Süßspeise geeignet!

Ganz neu ist die Idee nicht, klar. Aber bisher gab es nur süße Hülsenfruchtgerichte auf Kichererbsenbasis. Und ab und zu mal ein Black-Bean-Brownie-Rezept. Aber die weißen Gesellen wurden komplett vernachlässigt. 

Da "weiße Bohnen" ziemlich weit gegriffen ist: Ich hab die kleinen genommen. In Deutschland ist man faul, ihnen genauere Namen zu geben - in den USA sind das höchstwahrscheinlich die "Navy Beans". Im Vergleich mit den beiden finde ich allerdings Müllers Mühle etwas leckerer.

Über Nacht einweichen und am nächsten Tag 1 - 1,5 Std. kochen. Damit es sich lohnt, koche ich mir gleich ca. 3 Portionen auf einmal. Im Kühlschrank halten die sich sicher bis zu 3 Tage.

Und nun zum Rezept...was auch nicht wirklich ein Rezept, sondern eher eine abwandelbare Idee ist:

Die gekochten Bohnen einfach mit etwas Pflanzenmilch/Wasser, Süßungsmittel wie Stevia o. Agavendicksaft und wer mag noch etwas Nussmus/Nussöl pürieren. 

Ja...das war´s auch schon.
Ob man Mandelmus, Virgin Coconut Oil, Cashewmus nimmt,
Hafermilch, Reismilch oder Kokosmilch,
mit nichts, Kakao oder Zimt würzt - ganz egal!

Alles rein, was schmeckt!
Und am Ende noch ein wenig frisches Obst...

Hübsch sieht ein "Brei" zwar nicht aus, trotzdem hier noch etwas Anschauliches...

...mit Kokosöl und Ananas

... mit Pecanusmus, Cardamom, Pflaumen und getrockneten Sauerkirschen

...mit Mandelmus, Chaigewürz und Apfel

Ich liebe diese proteinreiche Oatmeal-Alternative! :)

Und verglichen mit Kichererbsen, welche ja auch trotz ordentlicher Süßung ihren Erbsengeschmack nie ganz verlieren (manche stört´s mehr, manche weniger), sind die weißen Bohnen viel besser geeignet! Sie schmecken wirklich nicht "bohnig", sondern einfach mild, etwas nussig, und im Vergleich wesentlich neutraler.

Gewisse Backideen - v.a. von Chocolate Covered Catie - lassen sich garantiert auch super mit diesen Kandidaten verwirklichen - ohne Kichererbsen-Flavour!

Von den ganzen tollen herzhaften Möglichkeiten mit ihnen sehe ich mal ab... ;)

Ach und noch eine Info: Flatulenzen irgendwelcher Form hab ich mit diesen Böhnchen noch nicht erlebt - obwohl ich relativ empfindlich bin! Könnte u.a. auch am Pürieren liegen. Also habt keine Angst um euren Ruf in Uni/Schule/Arbeit! ;)

Also - ab in den Supermarkt und Böhnchen kaufen! 500g kosten 1,99 - 2,19 € - ob Bio oder Konventionell.

Montag, 14. November 2011

Frühstücksoffenbarungen einer Studentin

 Das Praktische

Nun, wenn man des öfteren um 8 Uhr schon Vorlesungsbeginn hat, und dann auch tatsächlich mal brav alle besucht, dann wird das schwierig mit dem Frühstück so früh. Fleißig die Smoothies mixen und mitnehmen ist da nicht wirklch drin - wenn man die fehlende Disziplin hat, mal vor 0 Uhr ins Bett zu gehen. Und nur ein Apfel, oder eine Banane sind dann auch nicht wirklich sättigend.

Oder falls man es nicht schafft, Mittags nach Hause zu fahren, oder in die Mensa zu gehen, muss ja auch irgendetwas her, was sich während der Vorlesung schnabulieren lässt.

Da kam ich wieder mal auf die genialen Hanfsamen zurück. So schön sättigend, so super gesund, so ballaststoff- und proteinreich. Aber einfach so essen ist unglaublich unhandlich und merkwürdig anzusehen. Weil kleine Kügelchen - in den Mund - Schwerkraft - krümeln - unschön. Da ist der Gedanke eines Hanfriegels aka Hanfbällchens ja nicht fern.
Und ich hab mir nun schon einige Kreationen angefertigt.

Hanf-Pflaume, Hanf-Pflaume-Cashew-Kakao, Hanf-Rosine-Kokos-Zimt-Kardamom, Hanf-Dattel-Süßspeisengewürz, Hanfproteinpulver-Feige, Kokosmehl-Braunhirse-Dattel, Hanf-Kakao-Guarana...

Dies hier ist Hanf-Rosine-Kokos-Zimt-Kardamom (glaube ich - die sehen ja fast alle gleich aus...)


Da lässt sich ja noch sooo viel machen - auch gesund und auch mal ohne Hanf. Z.B. Kokosmehl-Hafer-Dattel, Erdmandel-Dattel, Hanf-Hafer-Kakao....

Für die schläfrigeren Geschöpfe kann ich Guarana sehr empfehlen! Da dann allerdings vorsichtig dosieren (1-3g/Tag sollten nicht überschritten werden!) und ordentlich Kakao und Agavensirup o.ä. dazu, um den widerlichen Geschmack zu übertünchen.

Tipp: Zuerst die trockenen Zutaten und später dazu die "klebrigen" Zutaten verhexeln!


Das Luxuriöse

Tatsächlich war ich in Kiel schon mal vegan frühstücken. Ist nun schon ein Weilchen her, aber das tut sich ja nix.
In meinem Lieblingscafé Resonanz hatten wir ein "Indisches Frühstück" für 4,90 €. Meins wurde problemlos veganisiert (irgendwo war Joghurt bei). Und so siehts aus:
Richtig lecker und sättigend - und das zu dem Preis! Dazu gibt´s dann einen der schätzungsweise 15 verschieden gewürzten Massalas - mit Sojamilch.
Diverse andere selbstgemachte Getränke, Suppen, Mittagstisch-Angebote und u.a. vegane Kuchen (leider nicht immer) gibt´s dort auch noch. Wird mein Stammcafé - ganz sicher! :)

Und als ich mal wieder in Hamburg war, ging es dann endlich auch mal zum Café Miller. Ein veganes Frühstück - ein kleines für 5,60 € - und auch vollkommen befriedigend:
Schlecht zu erkennen...also es gab: Brötchen, Schwarzbrot, Toast, Räuchertofu, 1 Streich-Ding, 2 Vurst-Aufschnitte, Marmelade, Peanut Butter und Obst. Leckerlecker! Doch, das kann man auf jeden Fall mal wiederholen!


Das Amerikanische

Warum auch immer hatte ich in letzter Zeit Lust, auch mal wieder Pancakes zu machen. Lag wohl an dem Ahornsirup, der mir jedes Mal im Kühlschrank zugeflüstert hat...

Dann gab es einmal ganz normale mit Vollkorndinkelmehl (nach diesem Basic-Rezept)

Dann welche àla Carrot-Cake mit geraspelten Karotten und Gewürzen. Das "karottige" hat man allerdings so gar nicht herausgeschmeckt...Also deshalb kein Rezept - Das nervige Raspeln ist´s nicht wert!

Und dann ganz normale mit Weißmehl - pur - mit Mangostückchen - mit etwas zerdrückter Banane pur - und das nochmal mit Mangostückchen. Leider brennt die Bananen-Version richtig schnell an. Also ungeeignet. Und Mango...mmh. Ich glaube ich fange an, Mangos nicht mehr zu mögen. Schade, ich weiß.
Gut - und weil dieser Versuchsteller in seiner Hässlichkeit nicht mehr zu übertreffen ist, dazu dann auch das Bild (links die Bananenhaufen, rechts die normalen)

So - nun aber erst mal Schluss mit Pancakes. Genug probiert. Gier gestillt. Auf zu neuen Ufern.


Das Normale

Als mein Standard-Frühstück hat sich mittlerweile folgendes bewährt: Hirse!
Einfach in der kleinen Hand-Kaffee-Mühle etwas mahlen, mit Wasser oder Sojamilch vermengen, Mikrowelle und dann Obst nach Wunsch reinschnibbeln. Einfach und lecker! Allerdings auch nur, wenn ich nicht gerade um 8 Vorlesungen habe...


Das Gesunde

Ja - wenn ich mal richtig motiviert bin, genügend leckeres Obst da hab, und genauso viel Zeit, dann gibt´s auch mal nen Smoothie. Aber in letzter Zeit eher nicht. Schade eigentlich...

Montag, 1. August 2011

Der Wochenendrückblick...

Leider diesmal kein vorzeigbares Rezept, denn es herrschte eher planlose Experimentierfreudigkeit. Aber die nächsten Tage wird´s wieder was geben...promise!


Samstag ging es brunchen. Zwei vegane Brunches habe ich schon hinter mir - im Frühstücksklub. Das war super - aber findet leider nur ca. 1mal im Monat statt.
Diesmal war es das stinknormale Cafe May. Ich hatte bange. Berechtigt. Aber trotzdem wurde der Hunger gestillt - irgendwie.
Denn meine "Auswahl" beschränkte sich lediglich auf Brötchen, 2 Sorten Konfitüre, Melone, Ananas, Zucchini-Antipasti, Tomatenscheiben, Gurkenscheiben und Eisbergsalt. Mmh.

Habe mich aber nicht entmutigen lassen und mir mein Brötchen mit Anitpasti und Tomate belegt...und lecker war´s! Aber das beste war die süße Variante: Erdbeerkonfitüre und dann fein geschnittene Wassermelonenscheiben drauf. Das war super! Vor allem die "zartschmelzende" Konsistenz und süße Frische der Melone mit der Konfitüre und dem saftigen Brötchen...yum!



Da ich durch meinen Asialadenstreifzug mittlerweile ca. 1 kg Pak Choi im Kühlschrank habe, gabs Abends Pak Choi mit Chili-Tofu (schon fertig mariniert aus dem Asialaden), Glasnudeln und Sesam. Gewürzt mit ein wenig Tamari-Sauce, Stevia und Sesamöl. Köstlich! Und dabei sooo einfach...:)



Sonst hatte ich dann noch Lust, das "Geheimrezept" von "Vegan lecker lecker" auszuprobieren. Das gibt´s ganz hinten und ist in so einem ...ähm... Schiel-Muster-Dingens versteckt... Ihr wisst schon...diese komischen Muster, bei denen man nur etwas erkennt, wenn man sie direkt vor die Nase hält, dann sich konzentriert, sie dann etwas weiter weg zieht etc... Nur um etwas klarzustellen: Ich bin darin ein Loser! Konnte absolut nix erkennen. Deswegen hab ich kurz gegoogelt und die Lösung in einem Forum entdeckt...;) 
Und letztendlich war es: Vanilleeis mit ein wenig Erdnussbutter und Kakao. 
Ich habe mir in meinem ganzen Leben weder pures Vanilleeis noch Erdnussbutter gekauft. Aber wenn das Rezept schon so auf "geheim" getrimmt wurde, KANN es ja nur gut sein, oder?
Also her mit den Zutaten...
Alles vermanscht (sah nicht besonders aus, deswegen kein Foto) und in den Mund. Ich muss sagen...köstlich! Die Erdnussbutter kommt da richtig toll zur Geltung...und dann noch eine feine Kako-Note...echt gut!

Kurz zu den einzelnen Zutaten:
Whole Earth Peanut Butter: Besteht nur aus Erdnüssen, Palmöl (ja...ich weiß...), und Meersalz. Schmeckt eben wie Erdnussbutter. Da ich sowas nie esse kenn ich aber auch keinen Vergleich. Aber in dem Eis...<3
Swedish Glace feine Vanille: Sehr cremig mit feiner Vanille-note...top! Nachkaufen werd ich es trotzdem nicht...denn viel Zucker und Pflanzenfette. Neenee...dann lieber Selbstgemacht mit Stevia und Kokosmilch etc.! :)



Sonntag Abends ging es dann noch zum Vietnamesen und da ich das leckerste Gericht dort schon einmal hatte, bestellte ich mir "gebratene Nudeln mit Gemüse". Aufregend. Yeah. Und was ich bekam, war sogar noch "aufregender"...
Ui - Pak Choi. Ähm, danke. Hat wohl Hochsaison. Aber unter Gemüse verstehe ich trotzdem mehr als eine Sorte. Naja, lecker war´s. Nur leider ZUGEMÜLLT mit Glutamat. Ich habs irgendwie geahnt/rausgeschmeckt, aber trotzdem gegessen. Und als dank mich danach richtig müde und fertig gefühlt. Wird erst mal nicht wieder besucht. Das eine Gericht (mit Reisnudeln, Salat, Karottenstreifen, Zitronenmelisse-Tofu und köstlicher Würzsauce) war zwar ein Traum, aber ich lasse mich ungern vergiften. Pfui.



Die Mochi-Zutaten waren ja schon gekauft - also musste ich nun unbedingt wieder diese putzigen Klebreisbällchen probieren! Als Füllungen hatte ich nun gekaufte Rote-Bohnen-Paste (Anko) und Sesam-Paste. Außerdem hab ich mir mit etwas Kokosmilch, Stärke, Anko eine formbare Kokosfüllung gemacht. Dafür gibt´s aber kein Rezept, da ich a) einfach planlos geschüttet und gerührt habe und b) irgendwie unbeeindruckt war. Bof! Wie der Franzose sagt...;)

Zum Mochi-Teig hab ich es einfach gehalten - immer im 3:4 Verhältnis:
1 Tasse Klebreismehl
3/4 Tasse Wasser
Stevia zum süßen

In eine Schüssel gemischt - für 5 Minuten in die Mikrowelle - umgerührt - noch einmal für 2 Minuten in die Mikrowelle - umgerührt - auf ein mit Stärke bestreutes Backpapier, die Oberfläche mit Stärke bestreuen - zu einer Rolle formen und in kleine Teilchen reißen.
Dann kleine runde Fladen formen, die Füllung (am besten kleine Bällchen vorformen) in die Mitte und die Seiten hochziehen, mit den Fingern zusammenkleben und nochmal schön formen.
Bei Gefallen in Kokosraspeln oder Sesam rollen (dazu einmal kurz mit Wasser anfeuchten).
 
Schön ist was anderes, aber bei so einem kleinen Versuch hab ich da auch keine Ansprüche an mich gestellt. ;) Da das mit dem Aufschneiden eine schwierige Sache war und die Fotos dazu noch grausiger aussehen gibt´s keine.
 Aber wenn ich demnächst wieder etwas dessertänliches mache - kein Mochi mehr. Denn raffiniertes Reismehl ist ja nun wirklich nicht "das Gelbe vom Ei"...dann lieber nen lecker Muffin mit gesünderem VK-Mehl, Nüsschen und so...

Sonntag, 17. Juli 2011

NICHTLUSTIGes Kirschfrühstück

Bei meiner morgendlichen Dokurunde, habe ich in "Der dumme Vegetarier" (zwar eine Amateur-Produktion, aber sehr gut und informativ) einen absolut passendes Bildchen von meinem lieblings Comicreihe NICHTLUSTIG entdeckt...irgendwie lustig, aber auch wahr...also auch nicht lustig...einfach gut!
Milchkühe:

Und folgende hab ich zum Thema noch gefunden....

Tierquälerei:
 
Honig: 
Daunenkissen:

Gut gemacht - gut durchdacht - auf den Punkt gebracht!


Und dann gabs noch ein kleines, leckeres Frühstück. Bestehend aus frisch geschrotetem Nackthafer, Hafermilch, Kirschen und einem bisschen self-made Schoko-Sahne-Eis